Modelleisenbahnklub
Schaffhausen
Die Shanaja-Mine
Um 1893 fing John Miller mit dem Abbau von Silber an. Am Anfang trieb er, zusammen mit seinem Sohn, einen kleinen Stollen in den Berg, der eine grosse Menge Silber hergab. Durch die Erfolge angespornt beschloss er 2 Jahre später, eine Mine zu bauen. Mit einer Stichbahn, die an einer Verbindungslinie zwischen der Santa Fe RR und der Union Pacific RR liegt, führte er das Material ab. Leider hielt der Erfolg im Abbau von Silber nicht an. Schon 7 Jahre nach dem Bau der Mine wurde sie aufgegeben und der Wildnis überlassen.

1971 befand sich der Geschäftsmann und Rail-Fan Jim Hogen im Zug von Chicago nach Los Angeles. Wegen eines Unwetters musste der Zug die Stammstrecke verlassen und die Verbindungs-Linie benutzen, an welcher die Shanaja-Mine liegt. Da Jim Hogen diese Verbindungslinie zum ersten Mal benutzte, bewunderte er die grandiose Landschaft etwas aufmerksamer. Der Zug verliess gerade einen der unzähligen Tunnels, als er rechts am Berghang die Shanaja-Mine erblickte. Nachdem er noch die Gleise zur Mine entdeckt hatte, war es um ihn geschehen. So schnell wie es sein Terminkalender erlaubte, kehrte er zur Mine zurück. 1974 konnte er nach diversen Verhandlungen die Mine samt der Stichlinie erwerben. 1975 wurde der Verein zur Erhaltung der Shanaja-Mine gegründet. Nach unzähligen Stunden Aufbauarbeit wurde das Gelände am 15. August 1977 mit einer grossen Feier der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Heute kommen jährlich an die 10’000 Besucher, um mit der Museumsbahn zur Mine zu gelangen. Die Infrastruktur der Bahn musste neu aufgebaut werden. Leider existieren keine Originalfahrzeuge mehr aus der damaligen Zeit. Zur Zeit verkehren Lokomotiven und Wagen, die von befreundeten Klubs und Vereinen angemietet werden.

zurück
I/IIm-Anlage