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Modelleisenbahnklub Schaffhausen |
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| Klubreise 2006 nach Schinznach zur Baumschulbahn | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Am Sonntag, 25. Juni 2006, morgens um 8 Uhr, fanden sich bei schönem Wetter 17 unentwegte und frohgelaunte Mitglieder zur Klubreise am Bahnhof Schaffhausen ein. Der Wetterbericht hatte für diesen Tag Temperaturen von bis zu 32 Grad vorausgesagt. Die Reise führte uns zuerst nach Brugg, wo wir am 5. Mai 2001 die grossartige Spur-I-Anlage im Hotel Terminus besochtigt hatten. In der Altstadt fanden wir ein schönes italienisches Kaffee, wo man draussen im Schatten sitzen konnte. Besonders fiel mir die Freundlichkeit des Kellners auf, welcher uns beim Verlassen des Kaffees einen schönen Sonntag wünschte. Unser Weg führte uns ein kleines Stück durch Brugg in Richtung Aare. Im Schatten der Bäume wanderten wir dem Am Ufer entlang flussaufwärts in Richtung Schinznach. Nach etwa einer Stunde fanden wir einen schönen Platz mit einer Feuerstelle. Leider fanden wir kein Holz, und so mussten wir unsere Servelats kalt essen, was aber trotzdem sehr gut schmeckte. Auch unsere Kleinste aus unserer Gruppe, Jael (2 Jahre alt), fühlte sich an diesem Platz sehr wohl. Ein Brunnen zum Spritzen hatte es ihr besonders angetan. Esther Heining hatte letztes Jahr den 2. Platz bei unserem Reisewettbewerb gewonnen und musste daher dieses Jahr den Wettbewerb organisieren, was sie vermutlich an ihren Mann Mike delegierte. Mike verteilte die Wettbewerbsfragen, und schon bald ging das grosse Raten los, was denn die richtigen Antworten seien. Noch bevor wir den Platz wieder verliessen gaben wir unsere ausgefüllten Wettbewerbsbogen ab. Frisch gestärkt wanderten wir weiter flussaufwärts. Bald wurden die Bäume etwas lichter und die Sonne brannte gnadenlos auf uns nieder, was für einige zu viel des Guten war. An einer Wegkreuzung entschlossen sie sich deshalb, das letzte Stück auf direktem Wege zum Bahnhof Schinznach zu wandern und die Baumschulbahn nicht mehr zu besuchen, da der Weg in die entgegengesetzte Richtung führte. So waren nur noch etwa zehn Mitglieder auf dem Weg zur Baumschule. Ohne Schatten und bei mehr als 30 Grad nahmen wir den Weg der Strasse entlang in Angriff und gelangten nach ca. 30 Minuten zur Dampfbahn. Was uns dort erwartete, war der Mühe wert! Sofort und ohne vorher etwas zu trinken, den Durst hatten wir inzwischen vergessen, kauften wir schnell unsere Fahrkarten, bestiegen die offenen Aussichtswagen und schon bald ging es los. Auf einem schön angelegten Rundkurs fuhren wir mit der Dampflok „Sequoia“, Baujahr 1944, durch die Baumschule. In einer rund 20-minütigen Fahrt konnten wir viele schöne Bäume, Sträucher, aber auch Rosen und Bonsaibäume sehen - und auch genügend Kohlenstaub einatmen. Da wir den Rückweg bei der extremen Hitze nicht mehr auf der heissen Teerstrasse zurücklegen wollten, entschlossen wir uns, den (herrlich klimatisierten) Bus in Richtung Brugg zu nehmen. Per Handy informierten wir die Gruppe am Bahnhof. In Brugg trafen wir die wieder zusammen und konnten gemeinsam nach Hause fahren. Im Zug nach Zürich löste Mike die Wettbewerbsfragen auf. Etwas erstaunt war ich, als ich erfuhr, dass ich den Wettbewerb schon wieder gewonnen hätte und so den Reisebericht wieder schreiben dürfe. In Schaffhausen angekommen waren sich alle einig: es war eine wunderschöne Reise gewesen! Herzlichen Dank an die Organisatoren Hanni und Kurt Zimmermann. Othmar Naef |
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