hzm. Am 26./27. Juni 2010 besuchten 20 MEKS-Mitglieder die Kaiserstadt Speyer in Deutschland, um das Jubiläum "30 Jahre MEKS" würdig zu feiern.
Mit dem "Schönes-Wochenende-Ticket" der Deutschen Bahn fuhren wir bei prächtigem Sommerwetter von Schaffhausen durch den Schwarzwald an den Rhein bis nach Speyer. Wir logierten im Hotel am Technik Museum. Nach dem Zimmerbezug marschierten alle los, um die Sehenswürdigkeiten von Speyer zu entdecken. Die meisten von uns zog es ins weltberühmte Technik-Museum,direkt neben dem Hotel, andere besuchten das Museum "Wilhelmsbau" und wenige gingen zum Einkaufen in die Stadt.
Das Technikmuseum liess uns die Technik in einer neuen Form erleben - aufregend, spannend und unterhaltsam. Neben einer großen Flugzeugausstellung, vielen Oldtimern, imposanten Lokmotiven aus West und Ost, Drehorgeln und Feuerwehrfahrzeugen kann man auch einen Spaceshuttle, eine begehbare Boeing 747, ein U-Boot zum Hineinsteigen und ein Antonov-Großraum-Transportflugzeug bewundern.
Nur wenige Schritte neben dem Technikmuseum ist mit dem Wilhelmsbau ein weiteres tolles Museum, das die Besucher in die Zeit um die Jahrhundertwende zurückversetzt. Die Ausstellung geht von Musikautomaten über Mode und Accessoires bis hin zu Blechspielzeug, Dampfmaschinen, Lokomotiven, Uniformen, historischen Waffen und eine faszinierende Puppensammlung mit mehr als 2500 Künstlerpuppen.
Am Abend genossen wir im Restaurant der Domhof-Brauerei ein herrliches Nachtessen, alle nach Lust und Laune. Zum Abschluss des Abends spazierten wir bei Vollmond in der lauen Abendluft dem Rhein entlang zu einem Gartenrestaurant, in dem wir zum Dessert genüsslich eine Portion Eis auf der Zunge verschmelzen liessen.
Am Sonntag gab es im Hotel zuerst ein ausgiebiges Frühstück. Anschliessend liess sich die Mehrzahl von uns durch eine äusserst kompetente Führerin die Altstadt zeigen. Es gab sehr viel Interessantes und Wissenswertes zu erfahren. Speyer, die ehrwürdige Kaiserstadt am Rhein, hat eine reiche und bewegte Vergangenheit. Geschichtsträchtige Zeugnisse kirchlicher Architektur, beeindruckende Fassaden unterschiedlichster Bauepochen, verwinkelte Gassen und romantische Plätze prägen das Gesicht der Stadt. So macht Geschichtsunterricht Spass: sachkundig, witzig und spannend erzählt durch eine hübsche Führerin! Die zweieinhalb Stunden Stadtführung vergingen wie im Flug.
Um 15 Uhr ging es wieder auf die Heimreise mit der DB nach Schaffhausen, wo wir um 19.15 Uhr eintrafen, glücklich, zufrieden und um viele Eindrücke und Erlebnisse reicher. Ein grosses Lob gehört unserer Reiseleiterin und Organisatorin Hanni Zimmermann:" Hanni, es war grossartig! Herzlichen Dank! Mach weiter so!"